NEWSLETTER #6: Farbenfroh durchs Sommerloch

Liebe Freunde des SCHAUWERK Sindelfingen,

feiern Sie mit uns eine Doppel-Eröffnung: Ab 19. Juni sind die Ausstellungen SUSANNE PAESLER. Retrospektive und ORTSWECHSEL im SCHAUWERK zu sehen. Beide entstanden in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn. Wir zeigen damit zum ersten Mal eine Präsentation von Leihgaben aus einem anderen Kunstmuseum.

Außerdem informieren wir in diesem Newsletter über das Führungsprogramm von Juli bis September.

 

SUSANNE PAESLER. Retrospektive

Am Sonntag, 19. Juni eröffnet das SCHAUWERK eine in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bonn entstandene Retrospektive der Künstlerin Susanne Paesler (1963-2006). Mit rund 40 Werken gibt die Schau einen umfassenden Einblick in ihr Schaffen von den Anfängen in den 1990er-Jahren bis zu Arbeiten, die erst kurz vor ihrem frühen Tod entstanden. In ihrem Schaffen diskutiert Paesler den Stellenwert des Kunstwerks in einer Welt bereits existierender Bilder und reproduzierbarer ästhetischer Strukturen.Ihre frühen Gemälde knüpfen vordergründig an die geometrische Formensprache des Konstruktivismus an, doch weisen Muster und Farbwahl auf außerbildliche Zusammenhänge. So lassen die Bilder an alltägliche Gebrauchsobjekte wie billige Wolldecken oder Burlington Socken denken. Statt den Stoff als Readymade auf den Keilrahmen zu spannen, kopiert sie die Muster händisch, so dass Kunst, Kunsthandwerk und Design in einen Austausch treten.

Eröffnung: Sonntag, 19.06.2016, 11:30 Uhr

Es sprechen:

Barbara Bergmann
SCHAUWERK Sindelfingen

Prof. Dr. Hanne Loreck
Hochschule für bildende Künste Hamburg

Ab 12:30 Uhr finden Kurzführungen durch die Ausstellungen SUSANNE PAESLER und ORTSWECHSEL statt.

Abbildung: Susanne Paesler, Ohne Titel, ca. 2002, Museum Ludwig Köln, Foto: Jochen Littkemann, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

 

ORTSWECHSEL – Werke aus dem Kunstmuseum Bonn

Parallel zur Susanne Paesler-Retrospektive präsentiert das SCHAUWERK unter dem Titel ORTSWECHSEL eine Auswahl von Werken, die aus der Sammlung des Kunstmuseum Bonn stammen bzw. dort als Dauerleihgaben präsentiert werden. Es handelt sich um Arbeiten der 1980er- bis 2000er-Jahre von Pia Fries (*1955), Bernard Frize (*1954), Katharina Grosse(*1961) und Toon Verhoef (*1946).Sie alle sind der ungegenständlichen Malerei verpflichtet, zeigen aber sehr unterschiedliche künstlerische Ansätze. So dokumentiert Grosses transparente Malerei einen Gegenpol zum pastosen, fast körperlichen Farbauftrag bei Pia Fries. Toon Verhoef dagegen ist ein Künstler, der die große markante Form im Bild zu inszenieren weiß. Bernard Frize schließlich ist offen für bildnerische Experimente, die stets einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Werks gewähren.

Abbildung: Toon Verhoef, Ohne Titel, 1999, Kunstmuseum Bonn, Foto: Reni Hansen, © Toon Verhoef

 

Das SCHAUWERK stellt sich vor (II): Direktorin Barbara Bergmann

„Die Aufgabe, das SCHAUWERK zu leiten, habe ich schon mal als einen Sechser im Lotto bezeichnet – ein Traumjob, der es mir ermöglicht, mich intensiv mit zeitgenössischer Kunst zu befassen. Zugleich ist es eine sehr vielseitige Tätigkeit, weil ich nicht nur Ausstellungskuratorin und Konservatorin der Sammlung bin, sondern auch ein kleines Team leite, das Museum nach außen repräsentiere und von Beginn an, gemeinsam mit dem im letzten Jahr verstorbenen Peter Schaufler und seiner Frau Christiane Schaufler-Münch, Strategien und Ziele für das Haus entwickelt habe. Diese Aufgabe führe ich seit neuestem auch als Mitglied des Stiftungsvorstands der The Schaufler Foundation fort.“

 

Programm Juli bis September

An heißen Sommertagen eine Erfrischung für Köper und Geist: Planen Sie Ihren Besuch mit unserem Quartalsprogramm von Juli bis September!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!