Klaus Staudt wurde 1932 in Otterndorf geboren. 1954–1959 studierte er Medizin in Marburg an der Lahn und in München. Ab 1959 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1963 wurde er Mitglied der internationalen, avantgardistischen Künstlergruppe „Neue Tendenzen“. Von 1974 bis 1994 hatte er eine Professur an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main inne.
Das Quadrat ist das kompositorische Grundmodul, das Staudt über Jahrzehnte variiert, moduliert und paraphrasiert. Strukturen, Raster und die Farbe Weiß finden Eingang in seine Kompositionen. Er nutzt unterschiedlichste Materialien wie Holz und transluzentes Plexiglas. Mit zurückgenommenen Mitteln schafft Staudt Licht und Schatten, Raum und Bewegung sowie eine transparente Bildräumlichkeit, die je nach Standpunkt der Betrachter:innen variiert.
In der Skulptur 21.5.1997 (1997) erzeugt Staudt mit 5 x 24 schräg halbierten Würfeln ein räumliches Strukturgefüge. Er berücksichtigt dafür vier Stellungen auf vier Ebenen.
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